Helge von Bömches: Blick hinter die Kulissen oder Aus (m)einem Sängerleben

 


Rumänische Version: Privire în culise sau Jurnalul unei vieţi de cântăreţ de operă (hora 2012 ISBN 978-606-8399-01-0;    Bestellnummer: IV.19_HvBr) 224 Seiten, schwarz-weiß-Fotos, 5 Register
hora 2011     ISBN 978-973-8226-96-8;    Bestellnummer: IV.18_HvBd

In seinen Erinnerungen beschreibt der Opernsänger Helge von Bömches seinen Weg als Künstler vom heimatlichen Kronstadt über Bukarest, Iaşi, Wien, Salzburg, Dublin, Kaiserslautern, Ravenna, Verona und viele andere berühmte Opernhäuser zum Ensemblemitglied der Osnabrücker Oper. Register der Personen, Orte, Spielstätten, Musikwerke und Rollen erschließen dem Leser das reichhaltige Material.
Der Sänger schreibt:
„Mein Leben war die Musik, war der Gesang, und er hat mich getragen. Ich habe nicht bereut, dem weisen Rat meines geliebten und sehr verehrten Lehrers, Professor Victor Bickerich, nicht gefolgt zu sein und keinen ,richtigen‘ Beruf gelernt zu haben.“
und
„Mein Credo ist und war bis zum Schluss das Schubert Lied ,An die Musik` auf das Gedicht von Schober:
Du holde Kunst, in wie viel grauen Stunden,
wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,
hast du mein Herz zu warmer Lieb entzunden,
hast mich in eine bess’re Welt entrückt!
Oft hat ein Seufzer, deiner Harf‘ entflossen,
ein süßer, heiliger Akkord von dir
den Himmel bess’rer Zeiten mir erschlossen,
du holde Kunst, ich danke dir dafür!
Dieses Lied, dieser Text, war eigentlich mein Leben.“

Verlagspreis: 28 Lei ;  Ausland: 16 €

Eugène van Itterbeek: Souvenirs de Flandre / Amintiri din Flandra. Journal roumain III

 


106 Seiten
hora 2009   ISBN 978-973-8226-86-9;    Bestellnummer: IV.17_JR3

Der Autor erzählt von seiner Kindheit in den ’40–’50er Jahren des vorigen Jahrhunderts – Geschichten, die nicht unter dem Schutt des Zweiten Weltkrieges begraben bleiben sollen. Er erlebt sie heute, aber mit den Augen des Kindes, das er damals war. Die autobiografische Erzählung ist ein Zeugnis, das hunderttausende von Kindern, umgekommen unter Ruinen überall in der Welt, von Berlin bis Hiroshima, nicht mehr ablegen können.

Viele Jahre danach sind diese Erinnerungen in der Stille der Karpaten wieder aufgelebt. So hat der Autor sie zu einem Band des Rumänischen Tagebuches (Journal Roumain) gemacht.

Verlagspreis: 35 Lei;  Ausland: 16 €

Dietfried Zink: Für einen Fingerhut Freiheit.

 


Roman. 468 Seiten.
hora 2008   ISBN 978-973-8226-67-8;    Bestellnummer: IV.15_Zink

Ernst Buchner ist der Held dieses Romans, Hermannstädter und natürlich frei erfunden. Dietfried Zink schildert das Leben Buchners und seine verzweifelte Liebe zu Mariana in einer Welt, die uns heute, nur knapp 20 Jahre nach der Revolution in Rumänien, bereits unfassbar vorkommt.

Ernst Buchner gelingt nach vielen Abenteuern die Flucht aus dem kommunistischen Land, doch lässt es ihn nicht los, und er kehrt zurück zu den Menschen, mit denen er in Leid und Freude verbunden ist. Sein Schicksal ist eines von vielen, denen wir in diesem Buch begegnen. Wir erfahren von Menschen, die unter einem unmenschlichen Regime menschlich geblieben sind – menschlich aber auch mit all ihren Fehlern.

Verlagspreis: 66 Lei;   Ausland: 15 €
Aus Deutschland zu bestellen auch bei: Dietfried Zink, Augustenstraße 14, 96047-Bamberg, Tel. 0951-9178481

Astrid Bartel: Der halbierte Stalin Hermannstädter Geschichten

 


212 Seiten, 18 Zeichnungen, fest gebunden (hardcover)
hora 2007   ISBN 978-973-8226-61-6;    Bestellnummer: IV.14_Halb

Wo ist denn nur die rote Fahne? Wir suchen verzweifelt im ganzen Haus. Gleich wird die Polizei wiederkommen – und noch immer ist nicht geflaggt! Schließlich muss Klaras weiter, roter Rock dafür geopfert werden. Wieder eine brenzlige Situation gerettet!
Von schweren und guten Tagen im Hermannstadt der Nachkriegszeit wird berichtet. Vom „Erblühen“ des Sozialismus‘, von Enteignung, Lebensmittelrationierung und politischen Schikanen. Nur im nachbarlichen Zusammenhalt, im Miteinander über alle Grenzen hinweg von Sprache, Kultur und Konfession war ein Leben damals möglich. Und die Hermannstädter konnten dieser schweren Nachkriegszeit sogar Fröhlichkeit abgewinnen! Für sie war das damals ein Leben und Überleben mit Mut und Übermut.
Vergnügliche Geschichten vor ernstem Hintergrund im vielsprachigen Hermannstadt.
Astrid Bartel verlebte ihre Kindheit und Jugend in Hermannstadt / Sibiu (Rumänien). Als Zwanzigjährige siedelte sie mit ihren Eltern 1965 nach Deutschland aus. In Köln studierte sie Germanistik und Geographie. Seit 1975 lebt Astrid Bartel in Berlin. Sie ist verheiratet und hat vier Söhne.

Verlagspreis: 40 Lei;  Ausland: 15 €

Eugène van Itterbeek: Journal roumain (in Französisch)

 


100 Seiten, 70 Farbfotos, fest gebunden (hardcover)
2006   Hermannstadt: hora und Leuven: Les Sept Dormants   ISBN 973-8226-49-X    Bestellnummer: IV.13_JRFr

À la différence de la Rhapsodie roumaine de Dominique Fernandez je n’écris pas un récit de voyage. Ma durée n’est pas celle d’une randonnée mais bien celle de la vie que je mène dans un pays qui n’est pas le mien mais qui, par ce fait même, l’est devenu, c’est-à-dire la ville où je me promène, les jeunes que j’ai devant moi dans la salle de classe, mes voisins de Cisnădioara, les événements auxquels je participe, le mouvement des rues, les livres et les journaux, bref ma présence quotidienne dans le pays. Ma vie intérieure y est intimement mêlée, ce qui fait que je vois autrement le pays que celui qui ne fait que le parcourir. J’écris plutôt ma vie à travers ce que je vis ou, mieux encore, le pays prend place et forme dans ma vie. De même ma vie prend forme dans le pays. Dans ce sens le pays me forme aussi, je le deviens un peu. C’est la raison pour laquelle je choisis le journal intime pour m’exprimer.

Anders als die Rhapsodie roumaine [Rumänische Rhapsodie] von Dominique Fernandez schreibe ich keinen Reisebericht. Mein Aufenthalt bedeutet nicht einen Ausflug, sondern das Leben, das ich in einem Land führe, das nicht das meine ist; aber dadurch ist das Land auch zu dem meinen geworden; es ist die Stadt, in der ich umhergehe, es sind die jungen Leute, die vor mir im Hörsaal sitzen; es sind meine Nachbarn in Michelsberg, die Ereignisse, an denen ich teilnehme, die Menschen auf den Straßen, die Bücher und die Zeitungen, kurz: es ist meine tägliche Anwesenheit in diesem Land. Mein inneres Leben ist intim damit verbunden; deswegen sehe ich das Land anders als jemand, der es nur durchreist. Durch das, was ich erlebe, beschreibe ich vor allem mein eigenes Leben, oder, besser ausgedrückt: das Land nimmt Platz und Form an in meinem Leben. Ebenso aber nimmt mein Leben Form in dem Land an. In diesem Sinn formt das Land auch mich – ich werde ein wenig zu diesem Land. Aus diesem Grunde wähle ich das intime Tagebuch, um mich auszudrücken.

Verlagspreis: 40 Lei;  Ausland: 18 €

Astrid Bartel: Das Mädchen von der Quelle. Siebenbürgische Geschichten um Roma und Sinti

 


162 Seiten, 11 Zeichnungen, fest gebunden (hardcover)
hora 2005   2.Auflage2010:  ISBN 973-8226-93-7;    Bestellnummer: IV.12_Quel

„Jeder Missklang wurde mir sobald wie möglich zugetragen. Doch es waren nur Wolken, die bald vorüberzogen. Ich spürte: Man kam sich näher und blieb sich doch in vielem fremd.“
Immer wieder kreuzten Zigeuner den Weg der Erzählerin. Sie wurden zu einem wesentlichen Teil ihres Lebens: verwirrende, schmerzliche, aber auch bereichernde Begegnungen. Man war sich zu Anfang völlig fremd. Doch dann näherte man sich misstrauisch, aber neugierig und stellte am Ende überrascht fest, wie sehr sich Wünsche und Vorstellungen ähnelten.
Astrid Bartel erzählt einfache Geschichten mit viel Heiterkeit und oft mit einer liebenswerten Ironie. Sie hat ihre Kindheit und Jugend in Hermannstadt / Sibiu in Rumänien verbracht. Nach einem Germanistik-Studium in Köln lebt sie nun mit ihrem Mann und vier Söhnen in Berlin. Die bunten, eindringlichen Erlebnisse der Jugend sind ihr bis heute unvergessen geblieben.

Verlagspreis: 31,50 Lei;  Ausland: 13,50 €

Anselm Roth: Anabel und die verschwundenen Zwillinge. Jugendkrimi.

 


VERGRIFFEN!
126 Seiten, Illustrationen
hora 2005    ISBN 973-8226-43-0;    Bestellnummer: IV.11_Anab

Anabel Stoica ist 14 Jahre alt, wohnt in dem verschlafenen Dorf Roandola in Transsylvanien und geht auf eine deutsche Schule. Ein gestohlenes Handy sorgt für ein bisschen Aufregung. Doch dann explodiert ihr Leben geradezu: Sie fährt mit ihrer Familie nach Deutschland, und ein paar Tage später stellt Anabel erstaunt fest: „Vor ein paar Wochen stand ich mutterseelenallein an der Haltestelle in Roandola und wartete auf den Schulbus. Nun putze ich mir mit einem Turbowasserstrahl die Zähne, verkaufe meine Haare für Perücken, jage auf einer Verfolgungsjagd durch ganz München, das ich gar nicht kenne, werde kurz mal entführt und von einem Kampftrupp mit Maschinenpistolen befreit und düse dann mit einem schneeweißen Motorboot zu einem Fünf-Gänge-Menü wie auf der anderen Seite der Welt Jennifer Lopez und Leonardo di Caprio.“ Und das alles nur, um die verschwundenen Zwillinge zu finden.

Verlagspreis: 20 Lei;  Ausland: 9,80 €

Joachim Wittstock: Keulenmann und schlafende Muse Erfahrungsschritte

 


208 Seiten, Umschlag: Stefan Orth.
hora 2005   ISBN 973-8226-39-2    Bestellnummer: IV.10_Keul

Der Mann mit der Keule und die schlafende Muse – diese Motive sind dem Autor als Hermannstädter vertraut. Das Erscheinungsbild der sagenhaften Gestalten begleitet die ersten Blätter des Bandes. Joachim Wittstock wandert durch einige Bereiche seiner Erfahrung, wobei Momente gedanklicher und gefühlsmäßiger Orientierung deutlich werden. Erinnert wird an gesellschaftliche Gegebenheiten in der von ihm bewusst erlebten zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und auch heutige Verhaltensweisen und Befindlichkeiten scheinen auf.

Verlagspreis: 23 Lei;  Ausland: 13.50€

Walter Roth: Gesang der Fischer. Als Arzt im Donaudelta

 


309 Seiten, schwarz-weiß-Fotos, fest gebunden (hardcover)
hora 2004   ISBN 973-8226-32-5    Bestellnummer: IV.9a_GesF

Der mehrstimmige Gesang der Fischer weckte ihn manchmal frühmorgens aus dem Schlaf. Das Jahr unmittelbar nach der Universität, das der junge Hermannstädter Arzt Walter Roth im Donaudelta zwangsweise verbringen musste, bot aber romantische Augenblicke nur in Ausnahmefällen. Er war auf sich allein gestellt als einziger Arzt im Kreis Sfântu Gheorghe, und der Alltag war ein unaufhörlicher Kampf gegen die primitiven medizinischen Verhältnisse im Dispensar, gegen unfähige Helfer, Vorurteile der traditionsverhafteten Fischersfrauen und gegen politische Kader. Im Winter, bei Eis, Schnee und Nebel, war er oft völlig von der Umwelt abgeschnitten, da weder Schiff noch Flugzeug ihn und seine Patienten erreichen konnte. Walter Roth, der heute in Neubeuern am Inn lebt und im nahen Rosenheim praktiziert, beschreibt ein faszinierendes Jahr seiner Jugend und liefert zugleich ein intensives Bild des Deltas und des damaligen Lebens in Rumänien.

Verlagspreis: 35 Lei
Ausland: Bei Dr. Walter Roth, Tel. 08031–35 44 68 erhältlich
Vergriffen in Rumaniei